Grüne Pasta selber machen – so einfach geht es!

grüne Pasta selber machenPastateig zubereiten

Grüne Nudeln gehören zu den Klassikern der Pastaküche. Grüne Pasta selber machen ist keine Hexerei. Aus dem grünen Teig können Sie zu Hause Pasta in allen erdenklichen Formen zaubern, die es so nicht zu kaufen gibt. Bunte Pasta ist nicht nur ein Hingucker, sondern auch geschmacklich ein Genuss.

Womit wird der Teig gefärbt?

Traditionell wird grüne Pasta mit Spinat zubereitet. Geschmacklich interessant sind die Variationen mit Bärlauch, Mangold, Basilikum oder einer Kräutermischung aus Rucola und Petersilie. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Anstatt mit püriertem Gemüse können Sie den Teig mit Spinatpulver* färben. Das Spinatpulver gibt es fertig zu kaufen. Wie viel Pulver nötig ist und wie sich der Teig verhält, weiß ich nicht, da ich das nicht ausprobiert habe. Keine Ahnung, ob die fertige Pasta nach Spinat schmeckt oder nur grün gefärbt ist.

Ich habe den grünen Pastateig mit frischem Spinat und zum Vergleich mit Blattspinat aus der Tiefkühltruhe gefärbt. Mir schmeckt eindeutig die Pasta, die ich mit dem frischen Spinat hergestellt habe, am besten. Durch den frischen Spinat wird die Pasta würziger. Mit der Tiefkühlware wurde der Teig zwar grün, schmeckte aber, wie normale Pasta.

Verarbeitungstipps für den grünen Pastateig

Ein Tipp vorweg: Bevor Sie anfangen, bunte Pasta selber zu machen, sollten sie bereits etwas Erfahrung mit selbst gemachten Pastateig haben. Durch die Zugabe zusätzlicher Zutaten verändert sich die Konsistenz des Teiges. Der mit Hartweizengrieß und Spinat zubereitete Teig ist klebriger, als der nach dem Grundrezept hergestellte Pastateig. Beim Kneten und Ausrollen muss der Spinatteig öfters mit Mehl bestäubt werden.

Grundsätzlich können Sie den Teig mit oder ohne Hartweizengrieß zubereiten.  Ersetzen Sie die Mengenangabe für den Grieß durch Mehl. Für den Pastateig nehmen Sie eine der folgenden Mehlsorten:

Im Rezept steht „den Teig 30 Minuten bei Zimmertemperatur ruhen lassen“. Sie müssen nicht genau diese halbe Stunde einhalten. Es passiert nichts, wenn der Teig länger ruht. Ich habe den Teig öfters erst nach einer Stunde weiter verarbeitet. Einmal sogar erst am nächsten Tag, wobei ich den Teig in den Kühlschrank gestellt habe. Wichtig ist, dass der Teig gut vor dem Austrocknen geschützt ist.

Üblicherweise wird der Pastateig in Frischhaltefolie eingewickelt. Um Plastikmüll zu vermeiden, habe ich probeweise den Teig in einer gut verschließbaren Plastikschüssel ruhen lassen. Geht wunderbar.

Für die Zusatzarbeit bei der Zubereitung entschädigt der herzhafte Geschmack der Spinatpasta.

Viel Spaß beim Nachkochen!

Grüner Pastateig mit Spinat

Zutaten für 4 Portionen:

150 g frischer Spinat
200 g Mehl Type 405 oder 550 oder Farina die grano tenero tipo 00
100 g Hartweizengrieß
1 TL Salz
2 Eier
Mehl zum Bestäuben

Zubereitung:

Den frischen Spinat, falls nötig putzen, dann in einem Sieb waschen. Im kochenden Salzwasser zwei Minuten blanchieren oder in einer Pfanne zusammenfallen lassen. Den Spinat abgießen, abtropfen und abkühlen lassen. Den abgekühlten Spinat mit einem Stabmixer pürieren.

Das Mehl mit Grieß und Salz vermischen. Eine Mulde eindrücken, den pürierten Spinat und die beiden Eier zufügen. Zuerst mit einer Gabel die Eier und den Spinat in den Teig einarbeiten, dann mit den Händen auf der Arbeitsfläche in 5 bis 10 Minuten zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Anschließend den Teig in eine Frischhaltefolie wickeln und bei Zimmertemperatur mindestens 30 Minuten ruhen lassen.

Den Teig in 3 Portionen aufteilen und portionsweise mit der Pastamaschine ausrollen. Den restlichen Teig wieder in Folie einwickeln, damit der Teig nicht austrocknet. Den Teig beim Ausrollen öfters bemehlen. Die ausgerollten Teigbahnen auf einem Geschirrtuch ablegen, mit etwas Mehl bestäuben. Die Teigbahnen ca. 30 Minuten antrocknen lassen und dann, wie gewünscht, zuschneiden. Wahlweise die Pasta weiter trocknen lassen oder gleich kochen, dabei auf die kurze Kochzeit von 2 – 4 Minuten (je nach Trockenzeit und Form) achten. Die Pasta probieren und eventuell Kochzeit verlängern.

Tipp: Mehl in eine Streudose für Puderzucker füllen.  Beim Bestäuben mit der Streudose verteilt sich das Mehl gleichmäßig.

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