Pasta Spinatnest mit Ei – raffinierte Resteverwertung

Nudelnest mit Spinat und Ei

Was machen Sie mit Essensresten? Schmeißen Sie sie weg oder kreieren Sie ein neues Gericht daraus? So entstand dieses Spinatnest. Ich hatte keine Zeit zum Einkaufen zu gehen. Der Blick in den Kühlschrank offenbarte mir Gemüsereste und gekochte Nudeln vom Vortag. Was nun?

Eine schnelle Sauce oder …. Da war noch Rest frischen Spinats, der möglichst schnell verarbeitet werden musste. Spinat und Nudeln passen wunderbar zusammen. Spinat, Nudeln und Spiegelei, das wars. Wie kann ich das zubereiten, dass es nach mehr aussieht? Ich liebe Aufläufe, also in den Ofen damit!  Eier, Parmesan und Schmand oder sauere Sahne habe ich immer im Haus.

Das Spinatnest ist schnell vorbereitet, den Rest erledigt der Backofen. Ein langweiliges Gericht wird verwandelt. Inzwischen mache ich mir diese „Restepasta“ öfters. Außerhalb der Saison nehme ich Blattspinat aus der Tiefkühltruhe, der sich portionieren lässt. Am dekorativsten sieht es mit Spaghetti oder Tagliatelle aus. Statt Gemüsebrühe und Schmand können Sie Sahne nehmen, die Sie sämig einkochen lassen.

Das Rezept ist für eine Person berechnet, das es um Resteverwertung geht. Für mehrere Esser, die Zutaten einfach multiplizieren.

Eine Herausforderung für mich war das Foto. Es gelang mir nicht, das servierfertige Spinatnest ansprechend auf ein Bild zu verbannen. Die Idee: ein Foto, bevor ich es in den Backofen schiebe. Das hatte auch seine Tücken. Beim ersten Mal kam plötzlich an einem verregneten Tag, die Sonne durch und die Fotos sind nichts geworden. Beim zweiten Versuch schaffte ich es das Eidotter beim Aufschlagen kaputtzumachen. Es hat zwar trotzdem geschmeckt, aber das Foto war nicht so, wie ich es mir vorgestellt habe. Erst beim dritten Anlauf war ich einigermaßen zufrieden.

Viel Spaß beim Nachkochen!

Pasta Spinatnest mit Ei

Zutaten für 1 Person:

240 g Spaghetti, gekocht
100 g Blattspinat, frisch
1/2 kleine Zwiebel
1 kleine Zehe Knoblauch
2 TL Olivenöl
2 EL Schmand
2 EL frisch geriebenen Parmesan
etwas Gemüsebrühe
Salz, Pfeffer, geriebene Muskatnuss
1 Ei
Fett für die Form

Vorbereitung:
20 Minuten
Backzeit:
ca. 15 Minuten

Zubereitung:

  1. Backofen auf 175 Grad, Umluft auf 150 Grad vorheizen.
  2. Spinat waschen und abtropfen lassen.
  3. Zwiebeln klein würfeln und in dem Olivenöl andünsten. Den Spinat zugeben und zusammenfallen lassen. Knoblauchzehe mit der Knoblauchpresse durchpressen und unterrühren. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken, ca. 2 Minuten kochen lassen. Den Schmand und den Parmesan unterrühren. Etwas Gemüsebrühe zugießen, damit der Spinat eine sämige Konsistenz erhält.
  4. Die Hälfte der Spinatmasse mit den Spaghetti vermengen und in eine gefettete Auflaufform füllen.Den restlichen Spinat über die Spaghetti geben. In der Mitte eine Mulde eindrücken. Das Ei in die Mulde gleiten lassen.
  5. Im Ofen ca. 10 – 15 Minuten backen, je nachdem wie fest das Eidotter sein soll.
Tipps:

  • Die Zubereitung gelingt auch mit Tiefkühlspinat: 170 g Blattspinat TK, portionierbar
  • Statt Schmand, Crème fraîche oder Sahne nehmen
  • Bei Verwendung von Sahne, die Gemüsebrühe weglassen.
  • Spaghetti oder Tagliatelle sind am besten geeignet
  • Keine gekochte Pasta im Haus? 100 g rohe Spaghetti oder Tagliatelle kochen.

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