Pastamaschine Einkaufsratgeber

farbenfrohe Pastamasschinen Das Schauufenster eines Küchengeschäftes in Meran

Selbst gemachte frische Pasta schmeckt deutlich besser als gekaufte Pasta. Mit einer Pastamaschine geht die Herstellung selbst gemachter Pasta einfach schneller. Der Pastateig wird gründlicher ausgerollt als mit der Hand. Das Schneiden der Pasta geht viel schneller und einfacher mit der Pastamaschine.

Wer sich eine Pastamaschine kaufen möchte, hat die „Qual der Wahl“. Am Markt sind Geräte ab 20 € bis 100 € und die elektrischen Nudelmaschinen, die sogenannten Pastamaker. Die Pastamaker sind elektrische Pastamaschinen, meistens sind diverse Aufsätze im Preis enthalten. Die Pastamaker kosten ab 200 €.. Für ein 4 Personenhaushalt reicht eine Pastamaschine mit Handkurbel. Auf den ersten Blick sehen die Geräte mit Handkurbel alle gleich aus. Der Qualitätsunterschied liegt vor allem im Material und der Verarbeitung. Es lohnt sich etwas mehr Geld auszugeben und sich den Ärger beim Pasta herstellen zu ersparen.

Haben Sie eine Küchenmaschine zu Hause? Fragen Sie nach dem Zubehör zur Pastaherstellung. Für Küchenmaschinen von Bosch, Kennwood und Kitchenaid gibt es Pastazubehör in verschiedenen Ausführungen und Preislagen.

Ich habe mich schon vor Jahren für die Pastamaschine von Marcato entschieden und es nicht bereut. Damals hieß sie noch Marcato ampia 150. Marcato ist eine italienische Firma, die 1930 in Padua gegründet wurde. Die Pastamaschine Marcato Atlas 150 ist nicht nur mein Favorit, sondern auch die Nummer 1 in Pastamaschinen bei Amazon.

 Marcato Atlas 150 – Bestseller Nr. 1

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Marcato Classic Atlas 150

Bei dieser Pastamaschine stimmen Preis und Leistung überein. Die Maschine ist aus hochwertigem Material hergestellt und von hervorragender Qualität. Die Walzen der Maschine sind aus einem Material hergestellt, dass keine Rückstände an den Teig abgibt. Somit kann der Teig nicht nach Metall schmecken. Die Marcato Atlas 150  ist leicht zu bedienen, arbeitet zuverlässig und ist stabil. Sie lässt sich einfach aufbauen. Einfach an die Tischplatte anschrauben, die Handkurbel einstecken und los geht`s!

Die Marcato Atlas ist pflegeleicht. Der Teig klebt nicht an den Walzen, wenn er die richtige Konsistenz hat. Sollten jedoch trotzdem Teigreste zwischen den Schneidwalzen sein, einfach trocknen lassen, ein paar Mal mit der Kurbel drehen und die Teigreste fallen heraus. Die Mehlreste einfach trocken abwischen und fertig. Ich bewahre meine Maschine im Originalkarton auf, dann gehen keine Teile verloren.

In der Grundausstattung ist die Pastamaschine mit 3 Walzen lieferbar. Eine Walze ist zum Kneten des Teigs und die anderen 2 Walzen sind zum Schneiden der Pasta. Die Walze für Tagliatelle hat 6 mm breite Abstände, die für Tagliolini (flache Spaghetti) sind 1,5 mm breit.

Der Pastateig wird geknetet und ausgerollt, in dem die Abstände der Walze, bis zur gewünschten Dicke, verringert werden. Mit der Position 1 wird der Teig geknetet, mit der Position 2–9 wird der Teig ausgerollt. Lasagne bis Position 5–6, Tagliatelle 6–7 und Ravioli 7–8. So schön glatt und gleichmäßig dick den Teig auszurollen, schafft man mit der Hand nicht.

Zubehörteile

Für die Marcato Atlas 150 gibt es viele Zubehörteile zu kaufen. Diejenigen, die nicht so viel kurbeln wollen, können sich einen Motor dazu kaufen. Machen Sie oft Ravioli? Dann lohnt sich der Kauf des Ravioli-Aufsatzes. Für richtige Spaghetti gibt es den Spaghetti-Aufsatz und verschiedene Aufsätze für andere Pastasorten. Mit dem Capellini-Aufsatz lassen sich Suppennudeln herstellen.

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Kaufen mit oder ohne Zubehör?

Das kommt darauf an, wie oft und welche Pasta Sie zu Hause selber machen. Werden nur Tagliatelle, Tortellini, Lasagne oder Ravioli hergestellt und nur ab und zu andere Pastasorten, dann reicht die Grundausführung. Die Aufsätze rentieren sich nur, wenn Sie sehr oft die entsprechenden Pastasorten zubereiten.

Welche Ausführungen gibt es?

Die Pastamaschine Atlas 150 von Marcato gibt es mit oder Motor. Für kleine Haushalte reicht die Standardausführung mit der manuellen Kurbel. Wird oft und für viele Personen.Pasta gemacht, lohnt sich die Anschaffung mit Motor. Sie müssen sich nicht sofort entscheiden, der Motor kann auch später nachgekauft werden.

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Fotos: Amazon, Pasta selber machen.de

8 Kommentare

    • Hallo Tina,
      demnächst wird es einen Beitrag zum Pastatrockner geben. Mit Bildern und Beschreibung, wie der Pastatrockner am besten eingesetzt wird.
      Viele Grüße
      Kristina (Marino)

  1. Toller Bericht. Danke. Nachdem ich schon Brot selbst backe, spiele ich jetzt mit dem Gedanken an eine Nudelmaschine. Bericht wie Deiner bestärken mich darin. Und über den Geschmack brauchen wir nicht zu streiten

  2. Toller Artikel. Natürlich ist die klassische Nudelmaschine ein tolles, traditionelles Küchengerät und traditionell. Die neuen Pastamaker, die alles vollautomatisch erledigen sind ja bekanntlich der nächste Schritt in Sachen Pasta selbst machen. Ist natürlich wunderbar, kaum noch etwas tun zu müssen, finde aber das der Look einer traditionellen Pastamaschine der Hammer ist und jede Küche verschönert.

    • Hallo Manuel,

      wenn aber regelmäßig mehrere Köpfe mit frischen Nudeln versorgen willst ist ein Pastamaker die bessere Wahl. In der Praxis ist es aber so, dass du zuerst mit der traditionellen Pastamaschine anfängst und dir erst dann einen Pastamaker zulegst.
      Viele Grüße
      Kristina

  3. Hallo Kristian,

    ich habe jetzt öfter gelesenn, das gerade die günstigeren Maschinen oft Kanten haben, in denen sich Teigreste sammeln und sich somit nur schwer wieder reinigen lassen. Wie sind da deine Erfahrungen?

    Viele Grüße

    • Hallo Jeremy,

      die Marcato Atlas 150 hat ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Sie ist robust und sehr gut verarbeitet. Eine sehr günstige Pastamaschine würde ich nicht ungesehen kaufen. Auf einem Bild ist die Verarbeitung der Maschine nicht richtig zu erkennen. Wenn die Marcato richtig gepflegt und aufbewahrt wird, ist sie eine Anschaffung fürs Leben. Auf keinen Fall Wasser zur Reinigung verwenden!

      Viele Grüße
      Kristina

  4. Ich bin ja ein absoluter Verfechter vom Philips Pastamaker, aber eines muss man dem Marcato 150 lassen: Optisch einfach TOP!

    Beim Nudeln machen möchte ich aber trotzdem nicht auf meinen Philips Pastamaker verzichten:b Habe mir zwar am Anfang auch ein Handkurbelgerät besorgt, mit der Zeit wollte ich mich aber an eine vollautomatische Nudelmaschine rantasten und möchte diese nicht mehr missen.

    LG, Patrick 🙂

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